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Veranstaltungsberichte

Viele Veranstaltungen fanden statt, über die wir jeweils auf der Homepage berichtet haben. Wir wollten die Berichte nicht löschen, daher finden Sie sie jetzt hier.

Delegation aus Amritsar in Bad Nauheim

Besonderer Gottesdienst in der Dankeskirche

Bischof Samantaroy, Oberhaupt der Church of Amritsar und Moderator der Church of North India in Neu Delhi, war im August mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seiner Diözese zu Gast in der Wetterau und in Gießen. Anlass war sowohl das Reformationsjubiläum als auch 30-Jahre-Partnerschaft der Propstei Oberhessen und der Dekanate Gießen und Wetterau mit der Kirche in Amritsar. Bunu, wie der Bischof genannt wird, nahm teil an einer Konsultation unserer Landeskirche mit den Bischöfen der Partnerkirchen aus Übersee in der Akademie in Arnoldshain und an gemeinsamen Feierlichkeiten der EKD in Erfurt.

Vorher hielt Bunu in der Dankeskirche die Predigt und stellte die interreligiöse Situation in seiner Diözese dar: mit dem Hauptquartier der Sikhs in Amritsar, der Ahhmadya in der Nähe, mit über 99% Muslimen in der Provinz Kaschmir, die ebenfalls zur Diözese gehört und wo es große Spannungen gibt. Dennoch sind wir Christen aufgerufen, unseren Glauben zu leben und damit ein Beispiel für Frieden und Nächstenliebe zu geben. Und nicht zu schweigen, wo Unrecht geschieht, auch wenn es unbequem und sogar gefährlich werden kann.

Maheshwar Swain, ein Hindu, der als Buchhalter in der Diözese arbeitet, war als Delegationsmitglied bei Pfarrer Böhm untergebracht. Er und weitere Delegationsmitglieder gestalteten einen Abend des Montagsforums über das außerordentliche soziale Engagement ihrer Kirche in den armen Dörfern. Bildung, medizinische Unterstützung und Aufklärung, Mikrokredite zum Aufbau eines Auskommens, Einrichtung einer Schreinerwerkstatt – das sind Ansatzpunkte der Sozialarbeit der Kirche von Amritsar – und dafür braucht sie unsere Unterstützung: im Gebet, aber auch in der praktischen Hilfe in Form von Spenden.

Im Gottesdienst haben wir dafür schon eine große Kollekte gesammelt. Hier wollen wir Ihnen allen die Gelegenheit geben, diese wichtige Arbeit unserer Schwesterkirche in Indien finanziell zu unterstützen. Durch unsere intensiven Kontakte können wir garantieren, dass unsere Spenden genau dort landen, wo sie am nötigsten gebraucht werden – bei den Armen.

Die Spendenkonten finden Sie hier. Bitte geben Sie bei Ihrer Überweisung das Stichwort "Amritsar" an. Herzlichen Dank!

Danke, Hiesbach!

Alle sind wie verrückt nur
diesem Luther auf der Spur...

Mein Dank an die Hiesbach-Karnevalisten!

Alle sind wie verrückt nur
diesem Luther auf der Spur.
Dieses Jahr, es ist verhext,
hat man nur für ihn noch Text.

Keiner denkt dabei an mich,
Eure liebe alte Kirch‘:
Denn schon seit 111 Jahren
wird an mir vorbeigefahren,
ohne auch an mich zu denken
und mir einen Blick zu schenken.

Einen närrischen Geburtstag hab‘ ich dieses Jahr
und würd‘ ihn gerne feiern – ist doch klar!
Die Gemeinde denkt gar nicht dran,
weil sie nur in geraden Zahlen kann.
Und jetzt ist auch nur die Orgel wichtig,
aber das allein find‘ ich nicht richtig.

Zum Glück ist die Hiesbach gekommen
und hat sich meiner angenommen:
Einen Orden gibt’s, mit mir in der Mitte –
eine tolle Idee, ganz unbestritte‘!

Darum sage ich hier Dank
aus meiner alten Kirchenbank
für so viel Freude und Radau
und rufe fröhlich: „Hiesbach – Alau“!

Gemeindevisitation

Bericht über die Besuche der Kernstadtgemeinden von Bad Nauheim und Bad Vilbel

So manches Gute liegt so nah …

Warum Besuche zwischen Gemeinden eine rundum gute Idee sind

13 Hauskreise, 40 Gemeindemitglieder auf Reise in Indien, ein „Was-dir-gut-tut“-Wochenende mit mehr als 120 Gemeindemitgliedern zum ersten Advent in der Rhön, drei Jahre Vorbereitung der Jugendlichen auf die Konfirmation, sechs Gemeindebands, von denen jeweils eine an jedem Sonntag den Gottesdienst mitgestaltet, um 17 Uhr am gleichen Sonntag dann mehr als 100 Leute in einem Gottesdienst, der „Kirche anders“ heißt – wo es das alles gibt? In der Christuskirchengemeinde in Bad Vilbel. Und woher wissen wir das alles? Von einem Besuch in dieser Gemeinde am ersten Novemberwochenende.

Zugegeben: Diesen Besuch haben wir uns nicht selbst ausgedacht – das Dekanat hat für dieses Jahr die sogenannte Gemeindevisitation ausgerufen und dabei die Bad Vilbeler Christuskirchengemeinde und unsere Gemeinde zu einem Paar gemacht. Eine weise Entscheidung, wie sich schnell zeigte, denn die beiden Kirchengemeinden sind in etwa gleich groß (Bad Vilbel ein wenig kleiner), die Zahl der hauptamtlichen Mitarbeiter ebenso, und auch das städtische Umfeld mit weiteren Gemeinden in unmittelbarer Nachbarschaft ist vergleichbar.

Und so kam es also zu den beiden Besuchswochenenden: Anfang Oktober war eine Kommission aus Bad Vilbel bei uns zu Gast, und vier Wochen später machten sich Bad Nauheimer Gemeindemitglieder für ein Wochenende nach Bad Vilbel auf. Weil beide Gemeinden so viele unterschiedliche Aktivitäten zu bieten haben und weil beide großes Interesse am Tun der jeweils anderen zeigten, waren die Wochenenden von Freitagnachmittag bis Sonntagabend vollgepackt mit Aktivitäten und also ziemlich anstrengend. Das spielte aber keine Rolle, denn von der ersten Minute an entwickelte sich ein sehr lebhafter, offener, von Neugier getriebener, von Empathie getragener und doch auch kritischer Austausch zwischen den Vertretern der beiden Gemeinden. Die Themenliste war lang und konnte doch nur einen kleinen Teil des Gemeindelebens abbilden: Wir Bad Nauheimer nahmen beispielsweise an einem Hauskreis teil, lernten viel über die Gebäudesituation in Bad Vilbel (die viel weniger komfortabel ist als unsere), verfolgten ein Vorbereitungstreffen für das demnächst anstehende „Was dir gut tut“-Wochenende, ließen uns über das Konfi-Programm der Bad Vilbeler berichten, besuchten drei ganz unterschiedlich gestaltete Gottesdienste, um mal die wichtigsten Programmpunkte zu nennen.

Die Bad Vilbeler bewunderten unseren Garten mit der großartigen Aussicht (und ließen sich dort den Flammkuchen gut schmecken), waren ein wenig neidisch auf unsere vielen Gemeinderäume, lobten die Orgel-Musik im Sonntags-Gottesdienst, waren erschrocken über den hohen Aufwand, den die Arbeit in den Seniorenheimen für die Pfarrerinnen bedeutet und hatten ihrerseits viel Gelegenheit, sich mit uns über Gemeindestrukturen, Öffentlichkeitsarbeit, die Gewinnung Ehrenamtlicher und die Arbeit mit Flüchtlingen auszutauschen, um auch hier nur einige Punkte aufzuführen.

Die überaus gute, von Anfang an freundschaftliche Atmosphäre konnte nur deshalb entstehen, weil es nirgendwo um eine Bewertung ging, weil zu keinem Zeitpunkt eine Unterteilung in Gutes und Schlechtes das Ziel der Unternehmung war. Schauen, was andere Gemeinden so machen, Anregungen aufnehmen und neugierig darauf sein, was einem Besucher von außen auffällt: Das war es, was die beiden Wochenenden von Anfang bis Ende bestimmte.

Zu den Ergebnissen dieser Wochenenden gehört eine an die zehn Seiten lange Liste mit Dingen, die uns in Bad Vilbel aufgefallen sind und über die es sich lohnt, nachzudenken: Was davon wäre vielleicht auch für unsere Gemeindeaktivitäten eine Bereicherung? Manches müsste vielleicht angepasst werden, und einiges wird wohl auch nicht zu unserer Gemeinde und den Menschen, die in ihr leben, passen. Dabei geht es keineswegs nur um große Fragen, sondern auch um vermeintliche Kleinigkeiten, etwa die in Bad Vilbel geübte Tradition, gleich am Beginn eines Gottesdienstes eine Kerze für die Verstorbenen anzuzünden (und nicht erst im Rahmen der Fürbitten). Manches haben uns auch die Bad Vilbeler mit auf den Weg gegeben, zum Beispiel die Anregung, den Garten noch öfter für Gemeindeaktivitäten zu nutzen oder die Ankündigungen für unsere verschiedenen Gottesdienste farblich stärker voneinander abzugrenzen.

An Gesprächsthemen wird es dem Kirchenvorstand und den hauptamtlichen Mitarbeitern also für die absehbare Zukunft sicher nicht mangeln, und manche Diskussion über neue Ideen sollten wir auch hier im Gemeindebrief und mit Ihnen gemeinsam führen. Denn auch das war von Anfang an klar: Letztlich geht es darum, unseren christlichen Glauben noch sichtbarer und für noch mehr Menschen erlebbar zu machen. Sich darauf zu freuen, ist nicht das schlechteste Ergebnis von zwei anstrengenden Wochenenden. Und eines scheint auch klar: Für den nächsten Austausch mit unseren christlichen Geschwistern in Bad Vilbel brauchen wir sicher keine Anregung des Dekanats mehr. 

Axel D. Angermann

Flüchtlingsfamilien im Gemeindegarten

Windspiele und Stockbrot

Einen Nachmittag der besonderen Art verbrachten Bad Nauheimer Familien und Flüchtlingsfamilien, die jetzt in Bad Nauheim wohnen, im Gemeindegarten der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Nauheim am Johannisberg.

Bei Kaffee/Tee und Kuchen wurden die etwa 80 Gäste herzlich willkommen geheißen. Viele kannten sich untereinander bereits, denn nicht zum ersten Mal war man Gast bei Gartennachmittagen oder sogenannten „Welcome-Evenings“ in der Wilhelmskirche. Zeit füreinander haben zu Gesprächen, immer besser Deutsch zu verstehen und selbst zu sprechen, ist für die Erwachsenen sehr wichtig. Für die Kinder war das Basteln eine Windspiels aus Stoff eine besonders gelungene Sache.

Das Singen von Kinderliedern mit Gitarren- und Trommelbegleitung beim anschließenden Lagerfeuer konnte nur noch durch die Zubereitung von Stockbrot getoppt werden.

Die Veranstalter, die Evangelische Kirchengemeinde in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Club Bad Nauheim, zeigten sich sehr zufrieden mit der gelungenen Veranstaltung an einem Ort über den Dächern Bad Nauheims, der zum Wohlfühlen einlädt und die Enge der Wohnung so mancher Flüchtlingsfamilie für eine Weile vergessen lässt.

Kletteraktion an Bad Nauheimer Kirchen

Dass es sich nicht nur am Friedberger Adolfsturm gut klettern lässt, konnten Passanten im März 2015 in der Bad Nauheimer Innenstadt feststellen. Mehrere Industriekletterer brachten im Auftrag der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) meterlange Banner an der Dankeskirche, der Wilhelmskirche und der Johanneskirche an, mit denen die Kirche auf die bevorstehenden Wahlen zu den Kirchenvorständen einstimmen wollte. Am 26. April waren 1,5 Millionen Wahlberechtigte in Hessen und Rheinland-Pfalz dazu aufgerufen, über die Vorstände der 1.151 Gemeinden in der EKHN abzustimmen.

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Benefizkonzert mit dem Landesjugendsinfonieorchester Hessen

Benefizkonzert Hören - Spenden - Helfen des Landesjugendsinfonieorchesters Hessen am 26.4.2014. Der Erlös kam Rotary-Charity-Projekten zugute.

Lesen Sie hier den Bericht aus der Wetterauer Zeitung vom 29. April 2014

Von Sternbildern und Milchstraßen: Große Astronomie-Show.

Am 23.2.2013 ging es in der  Dankeskirche im wahrsten Sinne des Wortes himmlisch zu –  Hans-Winfried Auel und Markus Horn luden zu einer spektakulären Reise durch den Sternenhimmel ein: Spektakuläre Animationen zeigten die schönsten Seiten des Weltalls, stimmungsvoll musikalisch begleitet.

Lesen Sie hier mehr dazu. Aufgrund der großen Nachfrage im Vorjahr wurde diese Veranstaltung wiederholt.

Die PRINZEN in der Dankeskirche

Im September 2012 kamen DIE PRINZEN wieder in die Dankeskirche - diesmal mit der Bad Nauheimer Vorband "Die Neuen Freunde". Bereits im Rahmen ihrer Kirchentour 2010 waren sie bei uns zu Gast. Über diesen Besuch berichtete auch die Hessenschau, den Film finden Sie ebenfalls hier.

Brot für die Welt 2011

Am 1. Advent 2011 wurde die 53. Aktion Brot für die Welt in der Bad Nauheimer Dankeskirche eröffnet. Hier finden Sie den Bericht.

Am Buß- und Bettag 2011 fand der Fotowettbewerb 2011 von Brot für die Welt seinen Abschluss. Lesen Sie hier.

Martin L. - Das Musical

Am Samstag, den 29. Oktober 2011, präsentierten die Evangelische Kirchengemeinde Bad Nauheim und der Fachbereich Kultur das Musical „Martin L.“ vom Theater Katakombe Frankfurt in der Dankeskirche Bad Nauheim.

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Taufprojekt in KiTa Lee Boulevard

Im Januar 2011 fand ein besonderes Projekt zum Thema Taufe in der Evangelischen Kita Lee Boulevard statt, das seinen Abschluss in einem Taufgottesdienst am 29.Mai 2011 fand.

Walter Renneisen: Weihnachten wie es war

"Weihnachten wie es war" - Walter Renneisen war im November 2010 in der Wilhelmskirche zu Gast.

Ortseingangsschilder

Wer mit dem Auto nach Bad Nauheim kommt, findet am Ortseingang neue Hinweisschilder auf die sonntäglichen Gottesdienste.

Besuch unserer Partnergemeinde in Chaumont

Eine ökumenische Gruppe aus Bad Nauheim besuchte Ende September 2010 die Partnergemeinde in Chaumont. Den Reisebericht finden Sie hier.

Nachtwächter und Türmer zu Gast

Am 16. Mai 2010 feierten 70 Nachtwächter und Türmer aus ganz Europa einen Festgottesdienst in der Dankeskirche. Hier finden Sie einen Bericht dazu.

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