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Ökumenischer Frauengesprächskreis

Das Osterwunder mit allen Sinnen erlebt

Am Dienstag haben sich 19 Frauen des ökumenischen Frauengesprächskreises aus Nieder-Mörlen auf eine einmalige Zeitreise begeben. Es ging nach Langgöns in den Ostergarten, 2000 Jahre zurück versetzt begleitete Herr Pfarrer Hartmut Völkner die Frauen auf dem letzten wichtigen Weg von Jesus.

Durch die Stadtmauern Jerusalems erfolgte der Einzug in die goldenen Stadt. Man hörte Frauen und Männer rufen und von Jesus Wundern berichten. Kinder riefen! Jesus wurde bei seiner Ankunft feierlich begrüßt.

Es wurde zum Passahfest eingeladen, an einem Tisch nahmen die Frauen Platz und bekamen Brot und Saft gereicht.

Die nächste Station war im Garten von Gethsemane. Man konnte Jesus mit seinem Vater sprechen und beten hören. Man spürte wie verzweifelt er war, aber es gab keine andere Möglichkeit wie den Tod am Kreuz für Jesus. Gestärkt durch die Worte seines Vaters ging er den Soldaten entgegen. Nach seiner Verhaftung erlebten die Frauen, die Verurteilung beim hohen Priester wegen Gotteslästerung, den Verrat von Judas und die Verkündung des Urteils von Pontius Pilatus, den Tod durch Kreuzigung!

Mit viel Musik, Lichteffekten und Geräuschen wurde die Kreuzigung dramatisch dargestellt, auch der Sinneswandels einer Wache wurde durch dessen Beobachtung am Kreuz mit seinem Selbstgespräch nachvollziehbar: „Er war wirklich Gottes Sohn!“.

Hier durften die Frauen aus Nieder-Mörlen einen Stein, den sie sich am Eingang ausgesucht hatten, symbolisch für ihre persönliche Last, unter dem Kreuz niederlegen.

Zur letzten Etappe mussten die Teilnehmerinnen erst durch das leere Grab gehen, bevor sie im Auferstehungsraum die frohe Botschaft von Ostern erfuhren. Ein herrlicher Garten mit Wiese, Blumen und Bachlauf tat sich auf. „Der Tod hat seine Macht verloren.“ Jesus war auferstanden. Mit allen Sinnen kann man hier die frohe Botschaft von Ostern erleben.

Alle waren sich einig: Ein Besuch lohnt sich!


Besuch des ERF am 1. März 2011

Die angehende Frühjahrszeit lässt uns wieder ausschwärmen. So sind wir, das sind die Frauen des ökumenischen Gesprächskreises, an einem noch kalten sonnigen Morgen nach Wetzlar-Dalheim gefahren. Dort befindet sich der evangelische Rundfunksender. Zu Beginn ein wenig Geschichte, die uns Frau Rapsilber bei einer Tasse Kaffee und Plätzchen erzählte: Der ERF wurde am 19. Oktober 1959 als Evangeliums-Rundfunk e.V. gegründet und ist als gemeinnützig anerkannt. Hier arbeiten über 230 Frauen und Männer, die Christen sind. Sie gehören verschiedenen Landes- und Freikirchen an, vorwiegend aus dem evangelischen Bereich. Der ERF ist Partner vom TWR (Trans World Radio), und so wird gemeinsam weltweit in 225 verschiedenen Sprachen gesendet. Finanziert wird der ERF ausschließlich durch Spenden seiner Hörer und Zuschauer. Seit Mitte 2001 gibt es eine ERF-Stiftung, die die „Förderung des geistlichen und kulturellen Lebens sowie sozialer und diakonischer Belange durch Medienarbeit“ und die „Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus durch Wort und Bild“ zur Aufgabe hat. Nun ein paar technische Daten, die zeigen, dass der Sender auf dem neuesten Stand ist:

  • 5.02.1961 Sendebeginn über Kurzwelle (Radio Monte Carlo)
  • seit 1966 gab es Empfang auf der Mittelwelle
  • 1971 Einweihung des Gebäudes in Wetzlar-Dalheim
  • 1977 der ERF-Verlag wurde gegründet
  • 1982 wurde das Magazin “Antenne“ herausgegeben
  • 1984 gab es erstmals ein Kabelpilotprojekt für Radio und Fernsehen
  • 1994 wurde Jürgen Werth (bekannter Liedermacher) Direktor
  • im Dezember des Jahres kam es zum Start eines 24-Stunden-Radio-Programms über den Satelliten Astra
  • 2004 im März startet www.CrossChannel.de für junge Leute
  • im April gibt es bei rheinmain.tv „Gott sei Dank“
  • Am 1. Januar 2007 wird J. Werth zum ehrenamtlichen Vorsitzenden der Deutschen Evangelischen Allianz berufen.

Der ERF ist heute auf allen modernen Medien zu empfangen. Im Internet findet man ihn unter der Adresse www.erf.de. Daraus können wir ersehen, dass Menschen mit Visionen und starkem Willen sehr viel bewegen können. Über das Internetportal haben wir erfahren, dass viele menschliche Schicksale aufgezeigt werden. Diese sollen wiederum Mut machen, auf Gott zu vertrauen. Bei unserem Rundgang durch das Haus blieben wir in Tonstudio 3 hängen. Dort wartete Frau Ewald auf uns, um uns medientauglich zu machen. Das ist auch gut gelungen. Beeindruckt von der heutigen Technik und Schnelligkeit der Produktionsarbeit verließen wir das Tonstudio. Vielleicht haben wir eine Überraschung dort vorbereitet! Die weiteren Räume zeigten viele fleißige Mitarbeiter, die sich über unser Kommen freuten und uns Auskunft gaben. Das Projekt „Migrant Media Ministry“ ist ein Programm für Migranten. Was kann vertrauter sein, als in der Fremde seine Muttersprache zu hören. In diesem Fall gibt es spezielle Telefonnummern, die anzurufen sind und man hört dann in der jeweiligen Sprache die Losung des Tages oder die frohe Botschaft. Das geschieht seit 10 Jahren. Für diese Übersetzungen werden viele ehrenamtlichen Bürger gebraucht. Zum Schluss warfen wir noch einen Blick in das Fernsehstudio. Dort wurde gerade mit dem Einleuchten für die Abendsendung „Wirklich“ begonnen. Es ist eine Live-Call-in-Sendung, die das Thema „Hunger nach mehr“ hat. Hier geht es um den Sinn des Fastens.

Nun danken wir dem dortigen Team, das unsere Fragen mit Geduld beantwortet hat und wünschen ihnen viele Zuhörer und Zuschauer. Wir sehen uns dann im April bei unseren nächsten Ausflug in den Ostergarten nach Langgöns

 
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