kleine Schriftgröße normale Schriftgröße große Schriftgröße

Neuigkeiten-Archiv

Die Nachrichten der letzten Monate und Jahre finden Sie hier.

Kirche in der Chronik
Jetzt wird es ernst: Die Chronik liegt auf dem Tisch.Jetzt wird es ernst: Die Chronik liegt auf dem Tisch.

Sie liegt auf dem Tisch: Pünktlich zur Feier des Dorfjubiläums im August und September hat es der Kreis der Redakteure geschafft, die umfangreiche Chronik über die Geschichte des Dorfes Schwalheim herauszubringen. Mit von der Partie waren der ehemalige Kirchenvorstandsvorsitzende Dieter Heier und sein Nachfolger Thomas Emich. Akribisch haben sie Quellen und Zeugnisse gesichtet. So haben sie Schätze gehoben und können über Geschehnisse berichten, die längst vergessen schienen. Einige Inhalte haben wir in den Gemeindebriefen dieses Jahres und auf dieser Homepage veröffentlicht. Ohnedies stellt das Buch "1200 Jahre Schwalheim" eine spannende Lektüre dar. "Es liest sich flüssig", kommentierte die Wetterauer Zeitung das Buch, das ab dem 19. August für 19,80 Euro erworben werden kann. (17.08.2017)

Blick in die Gemeindebriefe
Zusammenkuft der GemeindebriefredaktionenZusammenkuft der Gemeindebriefredaktionen

Gemeinsame Blicke verraten mehr. Mit diesem Gedanken trafen sich Mitglieder der Gemeindebriefredaktionen aus der Bad Nauheimer Stadtgemeinde (Hanna von Prosch, Axel Angermann sowie Pierre Kittlaus) auf Christian Schoppe und Hans-Winfried Auel, die seit Jahren mit an unserem Informationsorgan arbeiten. Pfarrer Dr. Ulrich Becke und sein Team luden zum Austausch ein. Ziel könne es sein, Anregungen von den Kolleginnen und Kollegen aus der Nachbargemeinde zu erhalten, so artikulierte sich die einhellige Meinung. Alle Teilnehmer konnten sich vorstellen, gemeinsame Veranstaltungshinweise zu machen. Weiterhin sei es sinnvoll, sich zu einem längeren Gespräch zusammenzufinden. Die Journalistin Hanna von Prosch hatte die Idee, ihre Erfahrungen weiterzugeben. Wir sind also gespannt, wie sich die Kooperation entwickelt. Unsere Überlegungen stellen wir gerne zur Diskussion. (29.06.2017)

Umzug des Gemeindebüros (1)
Das Büro in der Wilhelm-Leuschner-Straße 21Das Büro in der Wilhelm-Leuschner-Straße 21

Das Pfarrhaus wir renoviert - umfangreich. Damit muss das Gemeindbüro vorübergehend umziehen. Bis voraussichtlich Ende Okober 2017 können Sie uns zu den gewohnten Zeiten am Mittwoch (9 Uhr bis 12 Uhr) und Freitag (16 Uhr bis 18 Uhr) antreffen, aber unter einen neuen Adresse: in der Schwalheimer Wilhelm-Leuschner-Straße 21. Ansonsten hat sich nichts geändert. E-Mail-Adresse und Telefonnummer bleiben dieselben. (24.06.2017)

Der Anfang ist gemacht
Mit dem Heckenschnitt geht es losMit dem Heckenschnitt geht es los

Mitglieder des Kirchenvorstandes haben kürzlich mit den ersten Renovierungsarbeiten am Pfarrhaus begonnen. Wenn zwar noch nicht in baulicher Form – eine Baugenehmigung liegt ja noch nicht vor – so jedoch im Gartengestaltungsbereich: Die Äste und Efeuranken, die über den Gartenzaun hingen, wurden entfernt. Einige Helfer können es wohl gar nicht erwarten, bis die Arbeiten richtig losgehen. (16.06.2017)

Heidrun Höck entpflichtet
Im Ruhestand unter Gottes SegenIm Ruhestand unter Gottes Segen

In einem würdevollen Gottesdienst entpflichtete Dekan Volkhard Guth Heidrun Höck von ihren dienstlichen Pflichten. Sie ist nun Pfarrerin in Ruhestand, kann noch alle Dienste einer Pfarrerin übernehmen, muss aber nicht. Guth stellte heraus, wie dankbar die aus dem aktiven Amt scheidende Geistliche für all die Erfahrungen ist, die sie in ihrer Dienstzeit gemacht hatte, nicht zuletzt in den 13 Jahren in Schwalheim und Rödgen. Der Kirchenvorstandsvorsitzende Thomas Emich dankte Höck für seelsorgerische Empathie und für ihre eingängigen Predigten.

Heidrun Höck war sichtlich angetan von den Eindrücken ihres letzten Gottesdienstes in Schwalheim. Ebenso wie die Gemeinde lauschte sie dem bewegenden Gesang der Kantorei und hörte auf die Deutungen der Reaktion Gottes und Moses auf den Tanz des auserwählten Volkes um das goldene Stierbild durch Denkan Guth. Es sei nicht gut, Menschen gleich zu verurteilen. Vielmehr sollten wir einerseits nach Motiven für ihr Handeln fragen und Fürbitte halten, und zwar im Vertrauen darauf, dass wir Gott mit unseren Nöten im Gebet behelligen können und sich auch dadurch die Welt wandeln kann.

Im Anschluss an den Gottesdienst verabschiedeten sich die Gemeindeglieder bei Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus von Heidrun Höck. Auch etliche von ihnen zeigten sich dankbar für gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen der letzten Jahre. (21.05.2017)

Verabschiedung in den Ruhestand
im Ruhestand: Frau Pfarrerin Heidrun Höckim Ruhestand: Frau Pfarrerin Heidrun Höck

Seit September 2003 war Heidrun Höck Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Schwalheim-Rödgen. Zum 30.04.2017 ist sie auf eigenen Wunsch aus dem aktiven Pfarrdienst ausgeschieden und in den wohlverdienten Ruhestand versetzt worden. Ende April ist sie aus dem Schwalheimer Pfarrhaus ausgezogen. Am 21. Mai 2017 wird sie in einem feierlichen Gottesdienst um 14:00 Uhr in der Schwalheimer Kirche von Dekan Volkhardt Guth entpflichtet und von der ganzen Kirchengemeinde verabschiedet. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

Wir danken Frau Höck ganz herzlich für die schönen und liebevollen Jahre in unserer Kirchengemeinde. Wir wünschen ihr für ihren weiteren Lebensweg alles Gute sowie Gottes reichen Segen. (01.05.2017)

1.200 Jahre Schwalheim

Das Dorf Schwlaheim wird 1.200 Jahre alt. Vermutlich ist es älter, weil das fruchtbare Wettertal schon seit der Antike bevorzugtes Siedlungsgebiet war. Aber im Jahr 817 wurde Schwalheim erstmalig urkundlich erwähnt. Dutzende Generationen lebten im Ort. Ihre Sorgen und Nöte waren unterschiedliche. Gleichzeitig prägte die Kirche das Dorf. Dabei gab es im Laufe der Zeit mehrere Kirchen. Die heutige wurde im 19. Jahrhundert errichtet.

Die Schwalheimer haben sich akribisch auf ihr Jubiläum vorbereitet. Wenn Sie mehr über die Geschichte der Schwalheimer Kirche erfahren wollen, schauen Sie hier vorbei. Die Homepage 1.200 Jahre Schwalheim wird Sie bezüglich der aktuellen Planungen des Jubiläums auf dem Laufenden halten. Einen weiteren Hinweis zum Jubiläum finden Sie auch auf unserer Homepage, und zwar hier. (15.03.2017)

Silbernes Dienstjubiläum und Konzert

In diesem Jahr feiert Olga Borodina ihr 25-jähriges Dienstjubiläum als Chorleiterin unserer Kantorei Wettertal. Dieses Jubiläum wollen wir mit einem besonderen Gottesdienst begehen, den der russische Chor ‚Rozhdestvo‘ und die Kantorei musikalisch bereichern werden. Wir laden Sie dazu herzlich am Sonntag, dem 26. März, um 9.30 Uhr in die Kirche nach Schwalheim ein.

Und wer beim Gottesdienst auf den Geschmack gekommen ist oder sich für Musik aus Russland interessiert, den heißen wir am 26. März um 18 Uhr in die Schwalheimer Kirche zum einem Konzert des schon im Gottesdienst aufgetretenen Esembles willkommen. Solisten des Chors sind gleichzeitig Mitglied der Philarmonie zu Sankt Petersburg. Insoferen erwartet die Besucher hohe musikalische Qualität aus Osteuropa. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. (08.03.2017)

Neue Pfarrerin
Es steht fest: Unsere neue Pfarrerin heißt Anne Wirth.Es steht fest: Unsere neue Pfarrerin heißt Anne Wirth.

Die Entscheidung ist gefallen. Unsere neue Pfarrerin heißt Anne Wirth. Sie wurde dem Kirchenvorstand in seiner Sitzung im Februar von Dekan Volkhard Guth im Auftrag der Landeskirche vorgestellt. Bis zu dieser Sitzung war nicht bekannt, wer unser Pfarrer/unsere Pfarrerin werden würde.

Gemäß Modus C wurden die Bewerbungen für unsere Pfarrstelle ausschließlich an die Kirchenverwaltung nach Darmstadt gerichtet. In einem uns nicht bekannten Auswahlverfahren hat die Kirchenverwaltung Anne Wirth als die für uns geeignetste Person ausgewählt.

Anne Wirth ist derzeit Pfarrerin in Langenhain-Ziegenberg. Sie ist 42 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder im Alter von neun, sieben und zwei Jahren.

Dem Kirchenvorstand stellte sich Pfarrerin Wirth vor und beschrieb ihre Motivation, sich auf unsere Pfarrstelle zu bewerben. In einem kurzen Bogen beschrieb sie ihre derzeitige Arbeit und blickte auf die interessanten Entwicklungspotentiale, die unsere Gemeinde vor sich hat. Sie hat Spaß an der Zusammenarbeit mit vielen Menschen in unserer Gemeinde und möchte gerne vernetzt und nachhaltig arbeiten.

Obwohl der Kirchenvorstand kein Mitspracherecht bei der Besetzung hat, wurden die Mitglieder um ihre Meinung gebeten. Alle Anwesenden waren sich einig, dass Anne Wirth die richtige Pfarrerin für unsere Gemeinde ist und begrüßten die Entscheidung der Landeskirche. Sofern die Renovierungsarbeiten im Pfarrhaus und die Neukonzeptions eines neuen Gemeindebüros bis zum Sommer abgeschlossen sind – und davon gehen wir aus - wird Pfarrerin Wirth mit ihrer Familie in den Sommerferien umziehen und mit Schulbeginn ihren Dienst in unserer Gemeinde aufnehmen.

Anne Wirth freute sich über die positive Zustimmung des Kirchenvorstandes und ihren Dienst in unserer Gemeinde. (26.02.2017)

Renovierung des Pfarrhauses

Es steht fest: Mit Auszug von Frau Höck aus dem Pfarrhaus muss dieses saniert werden – zumindest innen. Wurden vor gut 17 Jahren vor Einzug von Pfarrer Rüdiger die Außenwände und die Dachflächen gedämmt, so steht nun die Sanierung der Bäder, der Austausch der Fenster und die Aufarbeitung von Parkettböden und Innentüren an. Um keine Zeit zu verlieren, hat sich der Bauausschuss mit dem Architekten der Landeskirche, Herrn Sykalla, in Verbindung gesetzt. Während des ersten Ortstermins wurden die Sanierungsarbeiten fixiert und der Umfang bestimmt. Zur Planung, Bauaufsicht und Endabnahme der Arbeiten muss ein Architekt beauftragt werden. Der Kirchenvorstand hat den Architekten Steffen Mörler aus Bad Nauheim mit der Aufgabe betraut. Mittlerweile fand auch schon mit ihm eine Besichtigung im Pfarrhaus statt. Mörler hat in den vergangenen Wochen verschiedene Handwerker um Abgabe von Angeboten aufgefordert. Als erstes sollen die Fenster ausgetauscht werden. Alle anderen Arbeiten werden nach Auszug von unserer Pfarrerin ab Mai erledigt werden können. (02.02.2017)

Zehn Jahre Orgelspiel
Pfarrerin Heidrun Höck, KV-Vorsitzender Thomas Emich und Elena Evstatova (Mitte).Pfarrerin Heidrun Höck, KV-Vorsitzender Thomas Emich und Elena Evstatova (Mitte).

Seit nunmehr einem Jahrzehnt ist unser Organistin für unsere Gemeinde im Dienst. Seit Juli 2007 spielt die quirlige und freundliche Elena Evstratova die Orgeln in unserer Gemeinde. Nicht nur die Orgeln: Auch im Gemeindehaus und in der Schwalheimer Kirche sitzt sie immer wieder mal am Klavier und bereichert unsere Gottesdienste am Instrument. Die aus St. Petersburg stammende Musikerin unterstützt zusätzlich die Kantorei Wettertal mit ihrem Klavier- und Orgelspiel als auch den Gesang mit ihrer kräftigen Altstimme.

Im Gottesdienst Mitte Januar im Gemeindehaus in Schwalheim dankten Pfarrerin Heidrun Höck und der Kirchenvorstandsvorsitzende Frau Evstratova für Ihren beständigen und zuverlässigen Dienst herzlich. Sie konnte es erst gar nicht glauben, dass sie gemeint war, als Emich Worte des Dankes an sie richtete. Er überreichte gemeinsam mit KV-Mitglied Elisabeth Ruckelshaußen einen Blumenstrauß, verbunden mit der Hoffnung, dass sie noch lange ihren Dienst in unserer Gemeinde verrichten werde. Frau Evstratova war überwältigt. (19.01.2017)

Homepage gut besucht

Mehr als 18.718 Besuche auf der gemeinsamen Kirchen-Homepage im ersten Jahr - das sind durchschnittlich mindestens 45 Anmeldungen täglich auf unserer seit dem 01. November 2015 gestarteten Homepage aller evangelischen Kirchengemeinden von Bad Nauheim. Zu Beginn des neuen Jahres wurde eine Auswertung für das erste Laufzeitjahr vom 01. Dezember 2015 bis zum 31. Dezember 2016 erstellt. Insgesamt wurden über 55.000 Seiten aufgerufen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 2:42 Minuten. Insgesamt wurden im Betrachtungszeitraum 6.245 Dokumente geöffnet (downloads). Interessant ist, dass die tägliche Benutzerzeit von 9 Uhr bis 22 Uhr annähernd gleich ist, nur von 10 Uhr bis 11 Uhr sind etwas mehr Anmeldungen zu erkennen. Eine Konzentration der Homepage-Nutzungen am Wochenende ist nicht zu erkennen: Die Besucherhäufigkeit ist über die einzelnen Tage der Woche gleichmäßig verteilt.

Große Abweichungen gibt es hingegen in der jährlichen Betrachtung: Liegt die Nutzerzahl das Jahr über bei rund 45 Personen pro Tag, steigen die Anmeldungen an Weihnachten auf über 400 Nutzern an. Dieses Phänomen ist nur noch an Ostern ansatzweise zu erkennen.

Die Seiten unserer Kirchengemeinde wurden im abgelaufenen Jahr rund 3.450 mal angeklickt.  Danach gingen die Besucher auf ‚Neues aus der Kirchengemeinde' (452 mal), auf die Übersicht der Gemeindebriefe (342), suchten Informationen über den Kirchenvorstand (266) und schauten sich die Seite ‚Pfarrerin und Mitarbeitende‘ (239) an. Die Gottesdienstübersicht wurde 135 mal angeklickt.

Bei den downloads sind die Gemeindebriefe ganz weit vorne: Das erste ins Netz gestellte Heft wurde 57 mal geöffnet. Der aktuellen Gemeindebrief ‚Winter 2017‘ wurde bereits 28 mal heruntergeladen.

Wir freuen uns darüber, dass unsere gemeinsame Seite oft aufgerufen wird und dass die Seiten unserer Kirchengemeinde gut angenommen werden. Das spornt uns an, noch mehr Informationen auf unsere Homepage zu stellen. (15.01.2017)

Da macht es klick: Diese Menüpunkte waren im Homepagebereich Schwalheim-Rödgen der Hit im Jahr 2016.

Haushaltsentwurf 2017

Der Haushaltsplan für das neue Wirtschaftsjahr wurde uns wie gewohnt vom Ev. Regionalverwaltungsamt Wetterau vorgelegt. Der Plan weist einen Gesamtbetrag von 93.579,00 EUR aus. Dies ist gegenüber dem Vorjahr eine Erhöhung von 1.642,00 EUR, die aus der höheren Gesamtzuweisung aufgrund höherer Beschäftigung und höheren Steuereinnahmen resultiert. Grundlage für die Berechnung der Zuweisung der Landeskirche an die einzelnen Gemeinden ist die Gemeindegliederzahl. Der negative Trend unserer Mitgliederentwicklung setzt sich abgebremst fort: 2015 1.337 Personen, 2016 1.305 Personen, ein Rückgang von 32 Personen (-2,4%). In dem Gesamtbudget ist die Abrechnung der FSJ-Stelle durch unsere Kirchengemeinde mit eingebunden. Tarifliche Lohnerhöhungen der Angestellten führen auch zu steigendem Haushalt. (09.01.2017)

Die Erscheinung Gottes - Epiphanias in Rödgen
"Wir haben seinen Stern gesehen." (Mt 2,2b)"Wir haben seinen Stern gesehen." (Mt 2,2b)

Am 6. Januar um 18.30 Uhr verabschiedete die Kirchengemeinde das Weihnachtsfest im Gemeindezentrum Rödgen. Weihnachten endet nicht am Heiligen Abend, sondern beginnt mit ihm. Die dreizehn heiligen Tage und Nächte enden am Epiphanias-Tag, dem ältesten der Geburtsfeste der Christenheit. Epiphanias bedeutet Erscheinung. Christen feiern die Erscheinung des Herren Jesu Christi. In den evangelischen Kirchen wir das Fest leider nur noch selten begangen. Römisch-katholische Christen widmen sich am 6. Januar eher der Legende der heiligen drei Könige.

„Wir haben seinen Stern gesehen“, so lautet nach dem Matthäus-Evangelium das Bekenntnis der Männer aus dem Orient, die den neugeborenen Messias aufsuchten. Von Königen ist nicht die Rede. Es ist auch nicht klar, wie viele es waren. Die Botschaft indes ist klar: Das Himmlische zeigt sich dem Irdischen, nur durch die Erscheinung Christi hat sich das Göttliche den Menschen offenbart. Darüber machte sich die Gemeinde im Gottesdienst Gedanken. Im Predigttext heißt es: "Niemand hat Gott je gesehen" (Joh 1, 18a). Dennoch können die Menschen auf Gott vertrauen, denn die "Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden". (06.01.2016)

Eröffnung des Lutherjahres in Schwalheim
Lutherlieder mit der Kantorei WettertalLutherlieder mit der Kantorei Wettertal

In den letzten Wochen landete ein dickes Programm in den Briefkästen der evangelischen Christen. Auf mehr als 70 Seiten geht hervor, dass jede Kirchengemeinde im Dekanat zumindest einen Programmpunkt beisteuert, um das Lutherjahr auch vor Ort feiern zu können. Die Angebote sind unterschiedlich. Einerseits geht es um Kernthemen der Reformation, manchmal ist der theologische Bezug der Veranstaltungen erst auf den zweiten Blick zu erkennen.

Dekan Volkhard Guth eröffnete in einem Gottesdienst am 1. Januar um 17 Uhr in der Schwalheimer Kirche das Lutherjahr, indem er den Gottesdienst selbst hielt und ausführlich über Luthers und das von der Kantorei sowie der Gemeinde gesungene Lied "Nun freut euch, lieben Christen g'mein" (EG 341) predigte. Er ging auf alle Strophen ein und forderte die Gottesdienstbesucher dazu auf, sich auch zu Hause mit der Zeile "denn ich bin dein und du bist mein" noch einmal näher zu beschäftigen, denn darin stecke die gesamte Theologie Luthers. Ohnedies sei der Liedschatz, den der deutsche Reformator hinterlassen habe, ein großes Erbe. Auch die Melodien der Kirchenerneuerung hätten die Menschen zum Glauben gerufen, oftmals mehr als große theologische Schriften. Die Kantorei Wettertal vermittelte die Faszination der alten Meodien endrücklich. Ein Bläserensemble aus Ober-Rosbach instrumentierte dem Gottesdienst angemessen einige Passagen des Gottesdienstes.

Einige Klänge sind den Menschen des 21. Jahrhunderts nicht ganz vertraut. So hat der Gottesdienst ganz zum Beginn des Jahres das Spannungsfeld des großen Jubiläums verdeutlicht. Die Gedanken der Reformatoren sind nicht immer leicht zu fassen. Finden sie aber Anklang, werden sich auch die Gegenwart spirituell und theologisch bereichern. (01.01.2017)

TOP

© 2017 Die Evangelischen Kirchengemeinden in Bad Nauheim  ·  Kontakt