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Zur Geschichte

Beim Dienstantritt von Kantor Frank Scheffler 1999 in der Kernstadtgemeinde entsprach die Ausstattung der Kirchenmusik mit Instrumenten und Zubehör in keiner Weise dem Standard einer sogenannten A-Stelle. Es fehlte an vielem und was vorhanden war, zeigte erhebliche Instandhaltungsmängel. Sein Ziel und der Wunsch der an der Kirchenmusik interessierten Bad Nauheimerinnen und Bad Nauheimer war es, die Infrastruktur der Kirchenmusik auf einen modernen Stand zu bringen und weitere instrumentale Möglichkeiten zu eröffnen, um das hohe Niveau auszubauen. Deshalb gründete Hans Peter von Riegen im Januar 2001 den Freundeskreis.

In den folgenden Jahren wurden der Konzertflügel bezuschusst, die Chor- und Orchesterbühne angeschafft und diverse oratorische Aufführungen finanziell gefördert. Höhepunkte der Aktivitäten waren die Wiedererrichtung des Orgel-Fernwerkes in der Dankeskirche, die Anschaffung eines Cembalos und einer Truhenorgel sowie die Reparatur und Erweiterung der Orgel in der Johanneskirche. Damit war das wichtige Grundinstrumentarium für hochklassige Konzerte gesichert. Das Fernwerk gilt bis heute in Hessen als Besonderheit bei Orgelkonzerten.

Für die Probenarbeit mit den Chören in der Dankeskirche finanzierte der Freundeskreis zuletzt ein hochwertiges E-Piano und für den Gospelchor ein spezielles Stage-Piano.

2009 übernahm Hubertus von Prosch den Vorsitz. In dieser Zeit erhöhte sich erfreulicherweise die Mitgliederzahl und das Spendenaufkommen, so dass bis Ende 2016 Zuschüsse in Höhe von rund 55.000 Euro vom Freundeskreis an die Kirchengemeinde geleistet werden konnten.

Die immer intensiver werdende Arbeit des Vorstandes unterstützen mehrere Personen im Beirat.

2015 übernahm Stefan Casper den Vorsitz.

Der Verein hat aktuell knapp 150 Mitglieder und ein Fördermitglied sowie zahlreíche treue Spenderinnen und Spender.


 

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