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Jugendfahrt nach Budapest 2011

Zum siebten Mal fand in diesem Jahr in der ersten Woche der Herbstferien, vom 11.-16. Oktober 2011, eine Jugendreise unserer Kirchengemeinde statt. Dieses Mal war Budapest, die großartige ungarische Metropole, das Reiseziel der Jugendlichen.
Die Gruppe der 17 – 19 Jährigen, die von Pfarrerin Susanne Pieper und Pfarrer Friedhelm Pieper geleitet wurde, war zentral im Marco Polo Hostel untergebracht und erkundete von dort aus oftmals zu Fuß die Stadt. Als besonders beeindruckend erlebten die Jugendlichen die Aussicht von der Fischerbastei aus (wo einst Sissi und Franz zum Königspaar von Ungarn gekrönt worden waren) auf die Pest – Seite, ebenso wie die Führung durch das imposante Parlamentsgebäude und die größte Synagoge Europas, die mehr als 3000 Menschen Platz bietet. Die Schiffsfahrt auf der Donau ließ für alle den enormen kulturellen und historischen Reichtum der Stadt erahnen.
Aber auch der Begegnungsaspekt kam nicht zu kurz: die Gruppe lernte die besondere Gastfreundlichkeit der jungen Ungarn kennen, als sie einen gemeinsamen Nachmittag und Abend mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Evangelisch - Reformierten Kirchengemeinde auf der Buda - Seite verbrachte.  Unsere Reisegruppe hatte ebenso die einmalige Möglichkeit, am ökumenischen Jugendprojekt „72 hours without compromise“ teilzunehmen. So reparierten wir zusammen mit ungarischen Stundentinnen den Zaun einer Grundschule und reinigten das Schulgelände vom Herbstlaub. Gemeinsam etwas zu tun, machte viel Spaß und brachte alle einander näher. 

Als einen weiteren Höhepunkt erlebten unsere Jugendlichen, dass sie am Freitagabend den Kabbalat – Schabbat – Gottesdienst (Empfang des Sabbat) in der Synagoge des altehrwürdigen Rabbinerseminars in Budapest miterleben konnten. Dort wurden wir vom Landesrabbiner herzlich begrüßt. Anschließend waren wir alle eingeladen, zusammen mit der jüdischen Gemeinde das Laubhüttenfest in der Sukkah im Hof der Synagoge mitzufeiern. Unsere Tage in Budapest beschlossen wir am Abreisetag dann mit einer gruppeneigenen Andacht und dem Reisesegen.

Bereichert durch die vielen neuen Eindrücke eines bis dahin unbekannten Landes und froh über die tolle Gemeinschaft innerhalb der Gruppe kehrten alle am Abend des 16. Oktober müde, aber glücklich wieder heim.

Susanne Pieper

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