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Reise durch den Sternenhimmel

Von Sternbildern und Milchstraßen:
Große Astronomie-Show in der Dankeskirche

Über Brasilien einen Blick auf den Großen Hund und den Hasen werfen, dann weiter über Australien dem Tukan und dem Kreuz des Südens begegnen, bevor über Europa dann Andromeda und Kassiopeia warten – und das alles in 90 Minuten: Am 23. Februar 2013 entführten Hans-Winfried Auel und Markus Horn die Besucher erneut in der ausverkauften Dankeskirche zu einer Reise durch den Sternenhimmel.

Anhand der einzigartigen und größten nachtleuchtenden Sternkarte der Welt können die Zuschauer auch die Sternbilder betrachten, die in Europa eigentlich nicht sichtbar sind. Mit einer Fläche von 32m² (4x8m) ermöglicht das gigantische Sternenposter den Blick auf die nördliche und südliche Hemisphäre und zeigt im Dunkeln eine beeindruckende Illusion des gestirnten Himmels. Parallel dazu unterstreichen spektakuläre Animationen die schönsten Seiten des Weltalls, stimmungsvoll musikalisch begleitet.

Die ′Reiseroute′

Inhaltlich nähert sich der multimediale Vortrag der Himmelskunde auf verschiedenen Wegen, indem sowohl astronomische als auch wissenschaftsgeschichtliche und philosophische Aspekte zur Sprache kommen. Die Zuschauer lernen dabei die Sternbilder sowie verschiedene Orientierungshilfen am Himmel kennen, bevor sie ins Planetensystem entführt werden und auf die Reise zu Millionen von Lichtjahren entfernte Galaxien gehen. „Dabei legen wir Wert darauf, dass dies kein  trockener Fachvortrag ist, sondern vielmehr ein möglichst breites Publikum anspricht“, erläutert Auel das Konzept dieser Astro-Show, die bislang in etwa 30 Veranstaltungen bereits über 10.000 Zuschauer begeistert hat. „Anschließend erleben wir oft, dass wissensdurstige Kinder oder interessierte Erwachsene Lust bekommen haben, sich in ihrer Freizeit ab sofort tiefer mit dem Thema Astronomie zu beschäftigen.“

Die Referenten

Markus Horn ist Komponist, Musikpädagoge sowie Dozent für Jazz-Klavier an der Musikhochschule Hannover und hat auch die musikalischen Beiträge des Vortrages komponiert. Hans-Winfried Auel wirkt als Gymnasiallehrer und Oberstufenleiter an der Sankt-Lioba-Schule in Bad Nauheim und hat das Grundmodell der Sternkarte konzipiert.

Die Karte, die am 10. März zum Einsatz kam, haben Auel und Horn bereits 2001 in ihrer jetzigen Größe gestaltet und auf fünf Bahnen drucken lassen. Anschließend wurde alles miteinander vernäht, bevor die beiden Hobby-Astronomen dann von Hand jeden einzelnen der etwa 6.000 Sternpunkte platziert haben. Weitere Informationen unter www.h-w-astro.de.

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