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Kinderfreizeit 2009

Ab in den Mattiswald!

„Was tun sie nu bluß? Was tun sie nu bluß?“. Verwirrt schaute ein Rumpelwicht einer Horde Kinder zu, die sie sich daran zu schaffen machte, ihr Gepäck den steilen Berg hinaufzutragen. Die Ruhe, die im Mattiswald herrschte, sollte nicht von langer Dauer sein. Denn die Biberburg war jetzt in der Hand der Räuberkinder mit ihrem christlichen Beistand. Sechs Monde lang wurde gespielt, gesungen, im burgeigenen Pool geplanscht, der Wald erkundet und der Kreativität freien Lauf gelassen.„Wisu den bluß? Wisu?“, fragten sich die Rumpelwichte kopfschüttelnd untereinander, als mitten in der Nacht eine laute Sirene die nächtliche Ruhe störte. Das konnte sich wirklich keiner erklären. Aber die jungen Räuber brachte das nicht aus dem Gleichgewicht. Sie brieten ihr Brot über dem Feuer und kletterten durch das Unterholz.

Nur an einem Tag hatten die Rumpelwichte ihre Ruhe. Denn die Räuber hatten Ausgang. Sie erkundeten die Barbarossastadt Gelnhausen. Dort hieß es mit Sinnen erleben, es wurden Wassereimer getragen, alte unbekannte Marmeladensorten und Spiele der damaligen Zeit ausprobiert. Am Abend saßen die Rumpelwichte dicht gedrängt auf der Fensterbank und folgten dem Film der Räuberkinder. „Grußartig!“. Geschaut wurde der Film Ronja Räubertochter.Die letzte Mutprobe der Räuberkinder bestand darin, einen dunklen Weg, von Kerzen beleuchtet, alleine zu durchlaufen. Mit einem zünftigen Räuberfest mit selbstausgedachten Spielen und Beiträgen hieß es dann Abschiednehmen.

Müde und dreckig wie die großen Räuber verließen sie die Burg. - “Tschuuss!“

Franziska Schmidt und Stephanie Fink

Die nächste Kinderfreizeit findet statt vom 5.-11. Juli 2010: es geht ins Haus Heiland in Oberstetten/Oberursel.

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